Ein Kreuzgewölbe, das auf dem Prinzip zweier gleich großer, rechtwinklig zueinander stehender Tonnengewölbe ohne Rippen basiert. Es wird von vier Pfeilern getragen, die an den Ecken eines quadratischen Raumes angeordnet sind. Die Stützen befinden sich entlang der Diagonalen, die durch die Schnittpunkte der Tonnen entstehen. Die Lasten werden über diese Pfeiler abgeleitet. Das Kreuzgewölbe wurde erstmals von Attalos I., König von Pergamon, zwischen 241 und 197 v. Chr. verwendet. Es fand anschließend weite Verbreitung in der antiken römischen Architektur und wurde im frühen Mittelalter auch in der Kirchenarchitektur sehr beliebt. Es ermöglichte den Bau von Gebäuden ohne massive Stützkonstruktionen und bot dank größerer Fenster eine bessere Beleuchtung als das Tonnengewölbe. In der Gotik wurde es vom Kreuzgewölbe abgelöst, das noch größere Gestaltungsmöglichkeiten bot. (nach: https://medievalheritage.eu/pl/strona-glowna/slownik/sklepienie-krzyzowe/)
In Kulturhoff Kleinmecka sind Kreuzgewölben von unsere Backsteinen wieder aufgebaut